Integratives Wohnen in der Kernerstraße

 In der Gemeinderatssitzung am 27.09.2019 stand der Beschlussvorschlag an, dieses Projekt an die Stiftung der Hoffnungsträger aus Leonberg zu vergeben.Hierzu das Statement unserer Fraktion:Heute steht eine wichtige Entscheidung an, die Schwaigern in Sache Integration und sozialem Wohnungsbau einen großen Schritt voranbringen könnte.Dies könnte rund 100 Personen betreffen! Zur Hälfte Flüchtlinge mit Aufenthaltsperspektive, die sich in Schwaigern integrieren wollen. Zur anderen Hälfte Einheimische, die in einem der Hoffnungshäuser leben möchten.Wir haben uns als Fraktion intensiv mit den Vor- und Nachteilen, insbesondere mit den Bedenken der Anwohnerschaft auseinandergesetzt. Einige dieser Bedenken können wir nachvollziehen. Keinesfall soll in Schwaigern ein sozialer Brennpunkt entstehen!Zum Vergleich: in der Containeranlage in der Industriestraße lebten in der Erstunterbringung rund 90 junge Männer in Wohngemeinschaften und es gab keine nennenswerte Probleme.In der Info-Veranstaltung am 16.09.19 wurden durch die Stiftung der Hoffnungsträger die Fragen der Anwohnerschaft, zumindest die, die man beantworten kann, überzeugend beantwortet.In Abwägung der Vor- und Nachteile sehen wir keine bessere Alternative!Wir trauen der Stiftung der Hoffnungsträger zu, diese gesellschaftliche Herausforderung auch für Schwaigern anzunehmen. Insbesondere deshalb, da die Stiftung christlich ausgerichtet ist. Es geht nicht darum, möglichst viel Profit zu machen.Mit der geänderten Beschlussvorlage sind wir nun auch in der Anzahl der Wohnungen etwas flexibler geworden. Ob nun am Ende 24 oder 20 Wohnungen gebaut werden, spielt nur eine untergeordnete Rolle.Die Fraktion der FWV / BuW stimmt daher dem Verwaltungsvorschlag mehrheitlich zu.